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Legalize it!


Dass Cannabis, im Gegensatz zum Alkohol, keine Droge ist, die alle Menschen schnell bei übermäßigem Konsum in einen psychischen und physischen Abgrund reißen kann steht fest. Doch trotzdem wird die derzeit illegale Droge sowohl gesellschaftlich, als auch politisch immer noch extrem unverhältnismäßig gegenüber der Volksdrogen Alkohol und Nikotin behandelt. Nachweislich ist kein einziger Mensch an den reinen Folgen von Cannabiskonsum gestorben. Doch 74.000 Menschen sterben jährlich allein in Deutschland aufgrund von erhöhtem Alkoholkonsum und 110.000 Personen durch das Rauchen von Zigaretten. Beide Drogen machen körperlich stark abhängig. Cannabis ist hingegen nur für wenige Menschen mit besonderen psychischen Merkmalen gefährlich. Körperlich besteht durch einen Cannabiskonsum sogar gar keine Gefahr der körperlichen Abhängigkeit.
Das wirft die Frage auf, warum man sowohl Alkohol und Tabak ab einem bestimmten Alter in vielen Läden erhalten kann und Cannabis nicht.
Der Grund ist die derzeitige Bundesregierung und unser wirtschaftliches System.
Regierungspolitiker wie „Philipp Graf von und zu Lerchenfeld“ fördern die weitere Glorifizierung des Alkohols und wollen diese als Hauptdroge behalten. Denn er ist nicht nur Bundestagsabgeordneter der CSU, sondern auch Aufsichtsratmitglied der Krones AG, welche die Bierindustrie mit Brauanlagen beliefern. Also ein sowieso schon überaus gut bezahlter Bundestagsabgeordneter, der nur noch reicher wird, wenn viel Alkohol gekauft wird. Eine Legalisierung von Cannabis würde dieser Industrie allerdings schaden, da statt Alkohol auch Cannabis gekauft werden würde. Das ist auch der Grund für die wenigen Werbeeinschränkungen und Steuererhöhungen. Und hier schließt sich der Kreis. Denn die Alkoholindustrie hat ihre Vertreter in der Bundesregierung sitzen. Ob diese durch großzügige Spenden erkauft sind, oder aufgrund ihrer Geldgier in Aufsichtsräten und Vorständen sitzen, die von der Wirtschaft gesteuerten Menschen regieren derzeit dieses Land. Und mit ihnen die jeweilige Industrie.
Statt einer differenzierten Prävention, also der Vorbeugung, werden Cannabis und seine Konsument*innen schlichtweg kriminalisiert. Dies ist auch bei anderen derzeit illegalen Drogen der Fall. Zu viele Menschen werden abhängig, weil sie eine Droge falsch konsumieren. Es muss möglich sein, Menschen zu erklären wie sie in einem gesunden Maß einen guten Rauschzustand erhalten können, sowie bei Alkohol, denn sonst gefährdet man ihre Gesundheit.
Wir wollen nicht, dass Dealer ihr Geld damit verdienen, indem sie möglichst viel Dreck in eine Droge dosieren, um den Rausch zu erhalten und mehr zu verkaufen. Und auch nicht, dass ein Konsument wegen einer ungefährlichen Droge mit Strafe und Hausdurchsuchungen rechnen muss.
Wir wollen, dass mehr Geld für Bildung und andere Projekte zur Verfügung steht durch Steuergelder, die die Legalisierung von Cannabis erbringen würde.
Wir möchten, dass man im Park genauso legal seine Tüte rauchen kann, wie sein Bier zu trinken.
Und wir kämpfen für ein Recht auf Rausch!
Deshalb fordern wir:
-die Legalisierung von Cannabis für den Eigenbedarf
-eine präventive Drogenpolitik
-das Stoppen von Strafverfolgungen gegen Konsument*innen, die Drogen kaufen und besitzen für den Eigenbedarf
Deswegen: Am 24. September DieLINKE wählen!


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