Solidarität mit Babelsberg 03! ?>

Solidarität mit Babelsberg 03!

Der ostdeutsche Fußball hat ein Naziproblem. Fanszenen, wie die von Energie Cottbus, Lok Leipzig und Chemnitz beweisen dies seit Jahren leider eindrucksvoll. Antisemitische, sexistische und rassistische Gesänge gehören dabei zum Standardrepertoire und sind beim Fußballverband und den jeweiligen Vereinen meist geduldet. Gut, dass es trotzdem noch Vereine wie Babelsberg und Chemie Leipzig gibt, die Nazis nicht das Feld überlassen, sondern antifaschistisch aktiv werden und Diskriminierung auf und neben dem Platz nicht akzeptieren. Leider hat der nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) nun mal wieder seine Grundwerte öffentlich zur Schau gestellt.
Während dem Derby in Babelsberg gegen Energie Cottbus kam es im Gästeblock zu beleidigenden nationalsozialistischen Anfeindungen, wie „Arbeit macht frei, Babelsberg 03“ und „Zecken, Zigeuner und Juden, Babelsberg 03“. Zudem machten mehrere Cottbus- Fans Hitlergrüße zur Heimkurve. Dies wird vom NOFV allerdings nicht bestraft. Babelsberg hingegen bekam eine Strafzahlung dafür, dass ein Fan „Nazischweine raus!“ zum Gästeblock antwortete. Vollkommen zu Recht bezahlte Babelsberg 03 hierfür kein Geld!
Unter dem Motto „Nazischweine raus!“ sollte hingegen der NOFV arbeiten, welcher als Verband allerdings lieber mit rechtsextremen Fans sympathisiert und nun Babelsberg aus dem Spielbetrieb nehmen möchte.
Auch wir sagen: „Nazis raus aus den Stadien!“ und hoffen, dass Babelsberg 03 und alle anderen Vereine, die Rechtsextremismus im Fußballstadion nicht hinnehmen, sich nicht unterkriegen lassen!
Aber möchten wir auch die Fans von Vereinen mit rechten Fanszenen ermutigen, ihren Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit fortzusetzen.
Unser größter Respekt gilt allen Vereinen und Fans, die aktiv gegen die rassistischen Verbände und Fanszenen ankämpfen.
Mehr Infos: http://www.spiegel.de/sport/fussball/sv-babelsberg-03-regionalligist-wehrt-sich-gegen-eine-strafzahlung-a-1191273.html
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